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Traumaspuren und Körperarbeit2019-04-16T12:20:15+00:00

Project Description

Traumaspuren und Körperarbeit

Kennen Sie Situationen, in denen Ihnen „der Schreck in die Glieder gefahren“ oder „das Herz in die Hose gerutscht“ ist? Stress und Belastungen hinterlassen Spuren in unserem Körper und können unser Erleben nachhaltig beeinträchtigen. Kinder und Jugendliche, die traumatisierende Erfahrungen machen mussten, sind von ihren Erlebnissen häufig so stark beeinflusst, dass ihnen der Zugang zu positiven körperlichen Empfindungen verloren geht. Sie kennen das Gefühl nicht (mehr), „mit beiden Beinen auf dem Boden zu stehen“, „in sich zu ruhen“ oder „Schmetterlinge im Bauch“ zu haben. Sport und Bewegung können genutzt werden, um spielerisch wieder einen Zugang zu positiven Körpererfahrungen zu erlangen. Gerade körperorientierte Angebote eignen sich, um eine Verbindung zwischen Stressreaktionen des Körpers und einem Gefühl von Sicherheit, Ruhe und Freude zu finden.

Dafür müssen PädagogInnen, TrainerInnen und GruppenleiterInnen wissen, worauf sie achten müssen, um Unterrichtseinheiten traumasensibel zu gestalten. Wie erkennen Sie ein traumatisiertes Kind? Was können Sie im Rahmen Ihrer Möglichkeiten selbst leisten und wann benötigen Sie professionelle Unterstützung?

Erfahren Sie mehr darüber, wie sich Traumata auf das Gehirn, die Empfindungen und den Körper auswirken und wie Sie Ihren Teilnehmenden spielerisch einen besseren Zugang zu ihrem Körper und zu sich selbst verschaffen können.

Workshops zum Thema

Die Fortbildung wird entweder als Halbtages- oder Ganztagesworkshop angeboten. In Kombination mit anderen Themen sind auch Wochenendfortbildungen möglich.

Das Modul „Trauma und Körper“ besteht aus zwei Teilen.

  1. „Trauma im Kindes- und Jugendalter“: Im ersten Teil werden unterschiedliche Formen und Auswirkungen von Traumatisierungen auf der Basis der aktuellen Forschungsliteratur vorgestellt und reflektiert. Grundlegende neurobiologische und körperliche Prozesse beim Erleben und Verarbeiten von Traumata und deren Auswirkungen auf das Bindungsverhalten werden erläutert. Auf die Möglichkeiten, das Sicherheitserleben und positive Körpergefühl im Rahmen von Gruppenangeboten zu stärken, wird besonders eingegangen.
  2. „Trauma und Stabilisierung durch Körperwahrnehmung und Bewegung“: Der Schwerpunkt liegt auf der Vermittlung von Achtsamkeits-, Stabilisierungs- und Körperübungen, die im Rahmen von Gruppenangeboten oder im Unterricht eingesetzt werden können. Diese Übungen werden auch praktisch durchgeführt. Hier wird die methodische und didaktische Gestaltung von traumasensiblen Körper- und Bewegungsübungen thematisiert. Wichtige Aspekte und Möglichkeiten der Umsetzung werden erlernt und eingeübt.

Zielgruppe

Die Workshops zum Thema richten sich an Lehrkräfte aller Fächer (ein Sportbezug sollte vorhanden sein) sowie TrainerInnen im Verein oder in sozialen Projekten.

Ablauf

Ein Teil des Inhaltes wird in Teil 1 der Veranstaltung vermittelt, ein weiterer Teil erfolgt in Teil 2.

  • Vielfalt im Sport gestalten – didaktische Hinweise
    Sensibilisiert für die Wahrnehmung unterschiedlicher Dimensionen von Vielfalt in Ihren Gruppen. Möglichkeiten, um durch didaktische Handlungsweisen der Vielfalt in Ihrer Gruppe gerecht zu werden, werden aufgezeigt. An konkreten Beispielen werden Übungen, Spiele und Bewegungsaufgaben im Hinblick auf eine bunte Gruppe weiterentwickelt.
  • Interaktionen initiieren – Begegnung fördern
    Beschäftigt sich mit der Interaktion als wichtigem Bestandteil für die Überwindung von Ausgrenzung und das Ermöglichen gemeinsamen Sporttreibens. Praktische Spiele zur Förderung des Miteinanders werden vermittelt.
  • Kooperation fördern – Interaktionen intensivieren
    Der Übergang von einer Begegnung/Interaktion hin zu einer Kooperation wird theoretisch dargestellt. Weiterhin findet die Vermittlung von Kooperationsspielen Eingang.

Veranstaltungen

Traumaspuren und Körperarbeit | Teil 1

4. März 2020 | 18:0020:00

Ziel des Workshops ist es, TrainerInnen zu befähigen, die Erlebens- und Verhaltensweisen von traumatisierten und belasteten Kindern und Jugendlichen einordnen zu können. Die TrainerInnen sind in der Lage, ihre eigenen Möglichkeiten im Umgang mit traumatisierten Kindern und Jugendlichen zu erkennen und weiter zu entwickeln und wissen gleichzeitig, wann professionelle Hilfe notwendig ist.

Traumaspuren und Körperarbeit | Teil 2

11. März 2020 | 18:0020:00

Ziel des Workshops ist es, TrainerInnen zu befähigen, die Erlebens- und Verhaltensweisen von traumatisierten und belasteten Kindern und Jugendlichen einordnen zu können. Die TrainerInnen sind in der Lage, ihre eigenen Möglichkeiten im Umgang mit traumatisierten Kindern und Jugendlichen zu erkennen und weiter zu entwickeln und wissen gleichzeitig, wann professionelle Hilfe notwendig ist.

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Themen

Kontakt

Stadtstr. 43, 79104 Freiburg i.Br.

Phone: 0761. 595 86 54

Web: step stiftung freiburg

Anstehende Veranstaltungen

  1. Sprachentwicklung im Sport

    22. Februar 2020 | 09:0013:00
  2. Traumaspuren und Körperarbeit | Teil 1

    4. März 2020 | 18:0020:00
  3. Traumaspuren und Körperarbeit | Teil 2

    11. März 2020 | 18:0020:00
  4. Geschlechtergerechtigkeit im Sport I Teil 1

    18. März 2020 | 18:0020:00
  5. Geschlechtergerechtigkeit im Sport I Teil 2

    25. März 2020 | 18:0020:00