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Als LehrerIn betreuen Sie Kinder und Jugendliche, deren Lebenswege und Erfahrungen vollkommen unterschiedlich sein können. Kinder und Jugendliche, die traumatisierende Erfahrungen machen mussten, sind von diesen Erlebnissen meist geprägt und beeinträchtigt. Was einem Menschen widerfahren ist, lässt sich von außen jedoch nicht beobachten. Lediglich im Verhalten können sich diese Erfahrungen widerspiegeln. Für Sie als LehrerIn ist es deshalb wichtig, dass Sie Verhaltensweisen und Signale einordnen können, um gezielt reagieren zu können. Wie erkennen Sie ein traumatisiertes Kind? Was können Sie im Rahmen Ihrer Möglichkeiten selbst leisten und wann benötigen Sie professionelle Unterstützung? Welche Optionen bieten sich Ihnen, im Rahmen Ihres Sportangebotes traumasensibel vorzugehen und den Kindern und Jugendlichen einen Zugang zu positiven Emotionen zu ermöglichen?

Ziel des Workshops ist es, LehrerInnen zu befähigen, die Erlebens- und Verhaltensweisen von traumatisierten und belasteten Kindern und Jugendlichen einordnen zu können. Wir möchten Sie in die Lage versetzen, ihre eigenen Möglichkeiten im Umgang mit traumatisierten Kindern und Jugendlichen zu erkennen und weiter zu entwickeln und Sie wissen gleichzeitig, wann professionelle Hilfe notwendig ist.

Sie lernen die Auswirkungen traumatischer Erfahrungen auf das Gehirn, die Empfindungen und den Körper kennen. Sie werden sich Ihrer Möglichkeiten bewusst, mit traumatisierten Kindern umzugehen und erlernen praktische Umsetzungsmöglichkeiten für traumasensible Spiele und Übungen. Sie wissen um Ihre Rolle im Prozess des Erkennens traumatisierter Kinder und Jugendlicher und erwerben Handlungskompetenzen im Umgang mit traumatisierten Menschen. Zudem lernen Sie einzuschätzen, wie weit ihre eigene Kompetenz geht und wann eine Person professionelle Unterstützung benötigt.

Zielgruppe

Der Workshop richtet sich an TrainerInnen von Sportvereinen oder Freizeitgruppen. Es werden alle Personen angesprochen, die im Rahmen der Gestaltung von Sporteinheiten mit Kindern und Jugendlichen arbeiten.

Ablauf

  1. Trauma im Kindes- und Jugendalter (theoretischer Fokus)
    • Grundlagen der Traumatologie
    • Kennzeichen und Folgen von Traumatisierung im Kinder- und Jugendalter
    • Handlungsmöglichkeiten und Grenzen der TrainerInnen
    • Ressourcenaktivierung und Stabilisierung über den Körper
  1. Trauma und Stabilisierung durch Körperwahrnehmung und Bewegung (methodisch-didaktischer Fokus)
    • Grundelemente der Traumapädagogik
    • Stabilisierende Körper- und Bewegungsübungen
    • Psychosoziale Kompetenzen spielerisch fördern

Referentinnen | Referenten

Leistungen

  • Workshop inklusive praktischer Übungen
  • Handout zu Lehrgangsinhalten und Hinweisen zu traumasensiblen Spielen
  • Erfahrungsaustausch – auf Wunsch auch über die Fortbildung hinaus

Anmeldung

Bitte schicken Sie uns Ihre Anmeldung mit unten stehendem Formular.

Wir werden uns umgehend bei Ihnen melden und die verbindliche Anmeldung mit einem Vertrag bestätigen.

Themen

Kontakt

Stadtstr. 43, 79104 Freiburg i.Br.

Phone: 0761. 595 86 54

Web: step stiftung freiburg

Anstehende Veranstaltungen

  1. Traumaspuren und Körperarbeit

    25. Oktober 2019 | 15:0020:00
  2. Geschlechtergerechtigkeit im Sport

    26. Oktober 2019 | 10:0015:00
  3. Sport und Fremdheit

    16. November 2019 | 10:0015:00