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Konflikte kommen als Begleiterscheinung des Zusammenlebens in allen Gesellschaften vor. Sie basieren unter anderem auf unterschiedlichen Interessen, Vorstellungen und Wahrnehmungen. Konflikte sind an sich nicht negativ zu betrachten, sondern sind im Gegenteil notwendig für gesellschaftliche Veränderungsprozesse. Konflikte können gewaltfrei und konstruktiv ausgetragen werden und helfen, Werte wie Respekt, Toleranz und Gemeinschaftssinn zu vermitteln. Kann ein Konflikt jedoch nicht gelöst werden, besteht die Gefahr einer Eskalation mit gewaltvollen Auseinandersetzung als Folge davon.

Für GruppenleiterInnen in verschiedensten Kontexten ist es aus diesem Grund relevant, Wissen über und Verständnis für Konflikte zu erwerben, um präventiv arbeiten zu können und in Konfliktsituationen zielführend moderieren und vermitteln zu können.

Der Sport bietet einen Rahmen, der zum einen zur Lösung von Konflikten beitragen kann, diese jedoch auf der anderen Seite auch anfachen kann. Triumph und Enttäuschung, Euphorie und Verzweiflung, Verbundenheit und Ablehnung – all diese Emotionen liegen im Sport nahe beieinander. Abhängig von der Sportart, dem sportlichen und sozialen Umfeld und der Gruppenleitung können sich verschiedene Konfliktpotenziale ergeben. War der Ball im Aus? Wurde ein Foul absichtlich begangen? In solchen Situationen treffen verschiedene Ansichten aufeinander. Die hohe emotionale Spannung wird häufig durch die geringe körperliche Distanz der Sportsituationen noch verschärft. Es entstehen Missverständnisse, Diskussionen und letztlich Konflikte.

Wie können Konfliktsituationen im Sport konstruktiv und gewaltfrei gestaltet werden? Welche Möglichkeiten zur Steuerung und Lenkung negativer Emotionen gibt es? Welche Maßnahmen zur Konfliktprävention sind sinnvoll?

Lernen Sie Präventionsmaßnahmen kennen, um Konfliktsituationen vorzubeugen und deeskalierend auf sie reagieren zu können. Eignen Sie sich zudem einen souveränen und konstruktiven Umgang mit akuten Konfliktsituationen an.

Zielgruppe

Der Workshop richtet sich an Personen, die im Rahmen der Gestaltung von Sporteinheiten mit Kindern und Jugendlichen arbeiten z.B. TrainerInnen von Sportvereinen oder Freizeitgruppen.

Ablauf

Die Teilnehmenden setzen sich zunächst mit Konfliktprävention im Sport auseinander. Sie erfahren, was hinter Konflikten in der Praxis steckt und welche Eskalationsstufen es gibt. Zudem werden sie über die präventive Wirkung von Regeln aufgeklärt. Anschließend beschäftigen sich die Teilnehmenden mit dem Umgang mit akuten Konflikten. Sie lernen Handlungsmöglichkeiten in Konfliktsituationen kennen und üben diese ein.

Judith Behrendt

Leistungen

  • Workshop inklusive praktischer Übungen
  • Handout zu Lehrgangsinhalten und Hinweisen zu sprachförderlichen Spielen
  • Erfahrungsaustausch – auf Wunsch auch über die Fortbildung hinaus
  • Teilnahmebescheinigung

Anmeldung

Bitte schicken Sie uns Ihre Anmeldung mit unten stehendem Formular. Teil 1 und Teil 2 der Veranstaltung sind zusammengehörig. Die Anmeldung erfolgt für beide Veranstaltungsteile.

Wir werden uns umgehend bei Ihnen melden und die verbindliche Anmeldung mit einem Vertrag bestätigen.

Themen

Kontakt

Hermann-Herder-Straße 4 79104 Freiburg

Phone: 0761. 595 86 54

Web: step stiftung freiburg

Anstehende Veranstaltungen

  1. Sprachentwicklung im Sport | Teil 1

    9. September 2020 | 18:0020:00
  2. Sprachentwicklung im Sport | Teil 2

    16. September 2020 | 18:0020:00
  3. Geschlechtergerechtigkeit im Sport

    25. September 2020 | 16:0020:00
  4. Umgang mit Konflikten im Sport I Teil 1

    7. Oktober 2020 | 18:0020:00
  5. Umgang mit Konflikten im Sport I Teil 2

    14. Oktober 2020 | 18:0020:00